Auch wir, die Junge Union im Kreis Osterode, haben es uns zur Aufgabe gemacht, auf Probleme und Missstände hinzuweisen und für Verbesserungen einzutreten. Als größter und aktivster politischer Jugendverband im Landkreis Osterode wollen wir eine bessere Basis für die nachfolgenden Generationen schaffen. Dazu gehört natürlich auch die Bekämpfung von extremistischen Parteien und Verbänden, die eine Gefahr für die Demokratie unseres Landes, der Bundesrepublik Deutschland insgesamt darstellen. Wir sprechen hierbei vom Extremismus im Allgemeinen, egal ob „links“ oder „rechts“. Die Gefahr geht von gleich verschiedenen Seiten aus, weil alle extremistischen, wie gewaltbereiten Randgruppen die verfassungsmäßigen, freiheitlichen Rechte der Bürger nach dem Grundgesetz immer in Frage stellen und sich dem zur Folge als permanente Gefahr etablieren. Bei allen Diskussionen um das Aufkeimen der NPD in unserem Landkreis, sollte man sich mit einem ebenso engagierten Verhalten auch entschieden gegen die Politik der Linkspartei stellen, um auch hier ein eindeutiges Zeichen zu setzen. Wenn es um Extremismus geht, darf man nicht auf dem rechten Auge scharf blicken und auf dem linken blind sein! Die abstruse innerparteiliche Diskussion in der Linkspartei über den Schießbefehl oder das Lob Lafontaines für lateinamerikanische Diktaturen sind dabei nur ein Ausrufezeichen in dieser Debatte. Parteien wie die NPD, die für schreckliche Verbrechen an der Menschheit in die Geschichte eingegangen ist, dürfen in Gegenwart und Zukunft keine politische Rolle in diesem Land mehr spielen! Ebenso ist es nach unserem Eindruck unzulässig, wenn eine Partei, die für 40 Jahre Diktatur, für Mauerbau, Schießbefehl und Stasi Verantwortung trägt, mit dem Deckmantel erfolgter politischer Reinigung, heute frech in die Parlamente einzieht. Das muss den Menschen deutlich besser klar gemacht werden und dafür liefern Sie mit Ihrer Initiative hoffentlich ebenfalls den richtigen Beitrag. Die Junge Union im Kreis Osterode will exakt in dieser so ernsten Problemstellung nicht stummer Zuschauer bleiben, weil vor allem die Jugendlichen im Kreis Osterode „wachsamer aufgeklärt werden müssen, ihnen gezeigt werden muss, wie demokratisches Denken und Handeln erfolgreich funktioniert“. Wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, die Parteien mit den Bürgerinitiativen gemeinsam an einem Strang ziehen und den extremistischen Gruppierungen zielorientiert im Landkreis Osterode entgegentreten, kann das ein zweckmäßiger und erfolgreicher Ansatz sein. Unser energischer Einsatz darf die Anhänger rechtsextremen Gedankengutes nicht zu Leidsymbolen machen, weil diese sich sonst, wie auf den Internetseiten nachzulesen, als willfährige Opfer darstellen. Insgesamt, so meinen wir, kann aus breit angelegten Erfahrungen gezielt gehandelt und erfolgreich den Gefahren begegnet werden. Die Freiheit und die Sicherheit in unserem Rechtsstaat müssen bewahrt und geschützt, sowie für alle Bürgerinnen und Bürger, vor allem für die nachfolgenden Generationen, gesichert werden. Dafür wollen wir Ihnen unsere Unterstützung zurufen. In Erwartung Ihrer Stellungnahme verbleiben wir mit freundlichen Grüßen
Roman Schmitz (Kreisvorsitzender) Jan-Steffen Wedemeier (Stadtverbandsvorsitzender) |